dual@TUHH

Das duale Studium an der TU Hamburg
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FAQ | Häufig gestellte Fragen | dual@TUHH

In der folgenden Liste sind die am häufigsten gestellten Fragen zusammengefasst. Wenn Sie keine passende Antwort auf Ihre Frage finden, beantworten wir Ihnen diese natürlich auch gerne persönlich!


Ja, im Rahmen von dual@TUHH absolvieren Sie in der vorlesungsfreien Zeit Praktika im fördernden Unternehmen. Damit verbinden Sie Studium und Praxis ebenfalls von Beginn an. Im Unterschied zum dualen Studium an einer Fachhochschule erwerben Sie am Ende des Studiums einen echten Universitätsabschluss. Anders als bei der Fachhochschule, wo alle Studierenden gleichzeitig die Praxissemester ablegen, müssen Sie bei unserem Programm allerdings die Praktika während der vorlesungsfreien Zeit zusätzlich zur Prüfungsvorbereitung machen. D.h. während sich alle "normalen" Studierenden auf die Prüfungen vorbereiten, sind Sie im Partnerunternehmen beschäftigt. Unsere Erfahrung seit 2003 hat allerdings gezeigt, dass diese Doppelbelastung für die meisten dual Studierenden an der TUHH kein Problem darstellt, denn durch die finanzielle Unterstützung von monatlich ca. 900 bis 1.000 Euro können sich die Studierenden während der Vorlesungszeit vollständig auf das Studium konzentrieren. Zusätzlich helfen die praktischen Einsätze, das in den Vorlesungen erworbene theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden und zu konsolidieren. Derzeit studieren die meisten dual Studierenden an der TUHH in Regelstudienzeit und schließen das Studium trotz der Doppelbelastung mit weit überdurchschnittlichen Studienleistungen ab.

Im Bundesland Hamburg werden seit dem Wintersemester 2012/13 keine Studiengebühren mehr erhoben.

Ja, zu Studienbeginn wird ein Ausbildungsvertrag geschlossen. Dieser vereinbart mit dem Unternehmen, dass Sie im Anschluss an ein erfolgreiches Studium für mindestens 24 Monate für das fördernde Unternehmen tätig sind. Die Vergütung erfolgt dabei nach geltendem Tarifvertrag, d.h. Sie erhalten das übliche Ingenieurgehalt. Die Rückzahlung des "Stipendiums" ist nur dann erforderlich, wenn Sie direkt im Anschluss an das Studium bei Ihrem Förderunternehmen kündigen sollten. Im Laufe der zweijährigen Bindungsfrist reduziert sich dann mit jedem Monat die theoretisch zurückzuzahlende Gesamtsumme der Ausbildungsvergütung um genau 1/24.

Nein, das Unternehmen ist vertraglich nicht dazu verpflichtet, Sie unmittelbar nach Abschluss des Studiums zu übernehmen. In diesem Fall müssen Sie aber weder die Ausbildungsvergütung noch eventuell übernommene Kosten im Rahmen des Studiums (z.B. Semesterbeitrag) zurückbezahlen.

Ja, nach geltendem Tarifvertrag haben Sie in Abhängigkeit vom Alter einen Anspruch auf ca. 30 Tage Jahresurlaub. Zusätzlich werden Sie zu den Prüfungen während der vorlesungsfreien Zeit für einen Tag freigestellt und erhalten von den meisten Unternehmen einen zusätzlichen Tag Sonderurlaub für die Prüfungsvorbereitung.

Ja, in diesen vorlesungsfreien Zeiten müssen Sie im Unternehmen arbeiten. Für die meisten Unternehmen sind die Einsätze aber zu kurz, so dass sich eine ein- bzw. zweiwöchige Praktikumsphase nicht lohnt. Zudem wird in den meisten Unternehmen zwischen Weihnachten und Neujahr sowieso nicht gearbeitet. Deshalb wird (zum Teil auch vertraglich) vereinbart, dass ein Teil des Jahresurlaubs in diesen insgesamt drei Wochen im Jahr genommen werden muss (selbstverständlich abzüglich der Feiertage). Die "Ferien" werden von den meisten Studierenden dann erfahrungsgemäß sowieso für den Erholungsurlaub genutzt, denn während der vorlesungsfreien Zeiten konzentrieren sich auch "normale" Studierende intensiv um die erforderliche Prüfungsvorbereitung.

Die Probezeit beträgt 6 Monate. Zudem absolvieren Sie in der Regel vor Beginn des Studiums das 10-wöchige Vorpraktikum im fördernden Unternehmen. Diese Zeit nutzt der Betrieb, um Sie über das Vorstellungsgespräch hinaus kennenzulernen. Bis auf wenige Einzelfälle haben bisher aber alle dual Studierenden an der TUHH die Probezeit erfolgreich durchlaufen. Dabei ist die Probezeit natürlich auch seitens der Studierenden nutzbar, um festzustellen, ob das gewählte Unternehmen tatsächlich das gewünschte Arbeitsklima für eine längerfristige Beschäftigung bietet.

Es ist nicht zwingend erforderlich, dass Sie das Vorpraktikum im zukünftig förderden Unternehmen absolvieren. Allerdings nutzen die dual@TUHH-Partnerunternehmen das Vorpraktikum üblicherweise als Probezeit, bevor der Ausbildungsvertrag für das gesamte Studium verlängert wird.

Die meisten Unternehmen vereinbaren vertraglich zunächst eine Förderung für das Bachelorstudium. Grundsätzlich gilt dual@TUHH aber zur Ausbildung hoch qualifizierter Fachkräfte, so dass ein Masterstudium auch von den Partnerunternehmen gewünscht ist. Dies kann vertraglich aber an einen bestimmten Bachelor-Notendurchschnitt gekoppelt werden, d.h. Ihnen wird die Fortsetzung des Masters garantiert, wenn Sie mindestens einen guten (2,5 oder besser) Bachelorabschluss erzielen. Natürlich kann bei einer schlechteren Abschlussnote in Absprache mit dem Unternehmen ebenfalls noch der Masterabschluss angestrebt werden.

An der TUHH wird kein technisches Vorwissen vorausgesetzt, d.h. jeder kann mit entsprechendem Fleiß an der TUHH bestehen. Natürlich ist der Einstieg mit solidem Vorwissen deutlich einfacher. Ebenfalls ist grundsätzlich ein starkes Interesse für Technik und Naturwissenschaft für ein erfolgreiches Ingenieurstudium von besonderer Wichtigkeit. Aus unserer Erfahrung sind Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen Kursen daher von Vorteil.

Die Bewerbung sollte direkt an das gewünschte Unternehmen gerichtet werden. Gleichzeitig ist aber zusätzlich noch eine Bewerbung für einen Studienplatz an der TUHH notwendig (siehe Bewerbungsfristen)!

Alle Termine und Fristen sind auf unserer Homepage zu finden. Die Bewerbungsfrist für dual@TUHH endet zwar jeweils am 30. Juni, allerdings beginnt der Bewerbungszeitraum bei den Unternehmen bereits im Herbst des Vorjahres. Je früher die Bewerbung im Unternehmen bearbeitet werden kann, desto größer sind die Chancen auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch. Aus diesem Grund wird eine möglichst frühzeitige Bewerbung dringend empfohlen!

Beispiel: Sie machen Ihr Abitur voraussichtlich im Frühjahr ein.

Wichtig ist ein Anschreiben in dem Sie motivieren, warum Sie sich im Rahmen von dual@TUHH für das entsprechende Unternehmen und den Studiengang entschieden haben. Außerdem sollten die üblichen Anlagen wie ein tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild und Ihre aktuellen Zeugnisse beigelegt sein.

Ja, natürlich! Insbesondere für Bewerberinnen und Bewerber, die keinen freiwilligen Wehr- oder Zivildienst absolvieren, gilt, dass das Abiturzeugnis noch nicht für eine frühzeitige Bewerbung vorliegt. Deshalb sind in der Regel die letzten beiden Semesterzeugnisse für die Bewerbung beim Unternehmen ausreichend. Das Abiturzeugnis kann dann zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden.

Das Bewerbungsverfahren ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Am besten Sie informieren sich über die gewünschte Bewerbungsform direkt auf der Homepage des betreffenden Unternehmens. Sollten Sie keine Informationen dazu finden, können Sie auch die jeweiligen Ansprechpartner des Unternehmens direkt ansprechen oder Sie reichen auf dem Postweg eine klassische Bewerbungsmappe ein.

Eine freiwillige Übernahme der Semesterbeiträge kann in einzelnen Unternehmen vorgesehen sein. Details werden im Ausbildungsvertrag mit dem Unternehmen festgehalten. Zur Zeit betragen die Semesterbeiträge ca. ca. 300 EUR.

 

Ja, wenn Sie eine positive Zusage für einen Studienplatz an der TUHH erhalten haben, können Sie im „normalen“ Studiengang beginnen.

 

Nein, durch dual@TUHH entstehen gegenüber dem „normalen“ Studium keine Nachteile. Das duale Studium an der TUHH beinhaltet ein vollwertiges Ingenieurstudium (180 ECTS im Bachelor, 120 ECTS im Master). Es werden keine Abstriche zugunsten von Praxisphasen gemacht, so dass Ihnen keine Nachteile beim Umfang des Studiums entstehen.

Grundsätzlich wäre dies möglich, wenn ein Unternehmen auch Studenten höherer Semester in die Stellenausschreibung einbezieht. Jedoch fördern die meisten teilnehmen Unternehmen von Beginn des Bachelorstudiums an, um eine möglichst umfangreiche Praxisausbildung anbieten zu können.

Nein, dual@TUHH ist eine praxisintegrierende Form des dualen Studiums. Im Gegensatz zu ausbildungsintegrierenden Studiengängen hat dual@TUHH aufgrund des universitären Studiums einen anderen Fokus.

Grundsätzlich ist dies möglich. Kontaktieren Sie dazu bitte die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle dual@TUHH, damit das Unternehmen in die duale Studienförderung aufgenommen werden kann.